Herren 1: Start in die Vorbereitung gegen Regionalligisten

Nach ca. einmonatiger Handballpause starteten die Handballer des TSV Alemannia Freiburg Zähringen Mitte Juni unter dem neuen alten Coach Max Wachter und Paul Sellentin in die Vorbereitung auf die neue Spielrunde 2026/2027 in der Verbandsliga. Paul Sellentin führt sein Amt als Co-Trainer nach seinem Einstieg in den aktiven Bereich letzte Saison fort, während der Landesligaerfolgstrainer von vor 2 Jahren Max Wachter nach einjähriger Trainerpause erfreulicherweise das Amt des Chefcoaches wieder aufgenommen hat und viel Motivation mit in die Mannschaft hereinbringt. Auf Spielerseite haben mit Georg Blank, Uchenna Obi, John Hötger und Philipp Böhringer zwar vier tragende Stützen der letzten Spielzeiten den Verein verlassen. Auf der Gegenseite kann man mit den bisherigen Teningern Erik Böhle (Rechtsaußen), Dominik Rigl (Kreisläufer) und Jonas Rottler (Linksaußen) allerdings namhafte und erfahrene Verstärkung aus der Verbandsliga vorweisen. Die Jungs haben es den Zähringern in den zahlreichen Duellen der letzten beiden Jahre immer wieder schwer gemacht und ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, sodass man sich auf viele Highlights der Neuzugänge in der neuen Saison freuen kann. Außerdem arbeitet Noah Ehrenfried, der schon letzte Saison als Kreisläufer und Abwehrspezialist für die Alemannia vorgesehen war, weiter eifrig an seinem Comeback nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Oktober und könnte pünktlich zu Saisonbeginn eine Option für den TSV werden. Der Mann von der HSG Albstadt (mittlerweile 3. Liga) wurde hervorragend in der Jugend ausgebildet und bringt viele wichtige Qualitäten auf der Platte mit. Matthias Behr und Simon Eisenblätter laborieren zwar noch an Verletzungen, die sie aus der letzten Saison davontrugen, stoßen aber noch während der Vorbereitung zum Team hinzu und werden dann hoffentlich wieder spätestens zu Saisonbeginn fit und spielfähig sein. Dafür verzeichnet die Alemannia im Rückraum auch zwei gefühlte Neuzugänge aus den eigenen Reihen mit Luca Schreiner und Marius Schneider, die nach Verletzungen während der vergangenen Saison nun wieder aus dem Vollen schöpfen können und wichtige Spieler für den Rückraum sein werden. Das Korsett der Mannschaft bilden wie gewohnt Kapitän Felix Bühler, Topscorer Ruben Wohlfarth, Abwehrchef Lennart Ludwig, Flügelflitzer Moritz Bretz, Rückraumwaffe Erik Frisch sowie die beiden Torhüter Arne Palder und Fabio Remensperger.

Nach den ersten schweißtreibenden Einheiten in der Halle und Lauftrainings draußen stand sogleich das erste Testspiel für die Zähringer Jungs auf dem Programm. Mit dem Absteiger aus der dritten Liga der SG Köndringen/Teningen wartete direkt mal ein ganz dickes Brett. Das Aushängeschild der Handballregion Südbaden im männlichen Bereich ist ebenfalls schon in die Vorbereitung gestartet und hat nach den Abgängen und Rücktritten bekannter Spieler viele spannende Neuzugänge dazugewonnen. TSV-Coach Max Wachter machte schon vor Beginn des Spiels deutlich, dass es weniger um das Ergebnis, als viel mehr um den Einsatz und den Willen sowie die Eingewöhnung taktischer Abläufe für die Zähringer Mannschaft ging. Wie erwartet legte die SG ein hohes Tempo vor und zog sogleich davon, während die Alemannia sich schwertat, mitzuhalten. Dennoch konnten immer wieder erfolgreiche Abwehraktionen oder schöne Ballstafetten gefeiert werden. Die Alemannia spielte sich zwar nicht Torchance um Torchance heraus. Aber die Treffer, die fielen, waren meist gut herausgespielt bis auf den letzten Mann. So ging es mit 19:9 für Teningen in die Pause. In Halbzeit zwei steigerte sich der TSV sogar nochmals. Trotz der hohen Temperaturen in der Halle und der hohen Belastung hielt man fast ebenbürtig mit. Fabio Remensperger im Zähringer Tor präsentierte sich in herausragender Frühform und vereitelte zahlreiche klare Chancen der Teninger Werfer. Das Spiel ging letztlich mit 35:21 verloren, war aber ein guter Gradmesser für den aktuellen Stand sowie die weiteren Testspiele. Weiter geht’s gleich nächsten Donnerstag gegen die HSG Dreiland.

Großer Andrang beim Handballkindergarten: Erfolgreiches Eltern-Kind-Training in der Emil-Gött-Halle

Am 17. Juni 2026 war die Emil-Gött-Halle beim Handballkindergarten hervorragend besucht. Inspiriert von unserem Mini-Trainer Alex Koß haben wir nach seinem Vorbild eine gemeinsame Eltern-Kind-Einheit veranstaltet.

Ziel des Tages war es, den Mamas, Papas, Omas und Opas aktiv auf dem Spielfeld zu vermitteln, was ihre Kinder und Enkelkinder im wöchentlichen Training spielerisch erlernen. Statt nur zuzuschauen, konnten die Begleitpersonen so die Trainingsinhalte am eigenen Leib nachvollziehen.

Im Fokus unseres Handballkindergartens stehen grundsätzlich immer Spiel und Spaß. Auf diesem Weg schulen die Kinder ganz nebenbei ihre koordinativen und kognitiven Fähigkeiten. Bei den gemeinsamen Übungen ging es vor allem um das Zusammenspiel von Kopf, Hand und Fuß sowie um das Erlernen der ersten Grundlagen für echten Teamgeist.

Die Kinder zeigten große Freude daran, mit ihren Eltern und Großeltern die verschiedenen Bewegungsabläufe zu üben, und alle Beteiligten waren mit vollem Einsatz dabei. Es war ein rundum gelungenes Training. Das werden wir ganz sicher wiederholen!



Herren 1: Alemannia verpasst nach großem Kampf das Pokalfinale

Beim letzten Highlight der Saison 25/26 beim diesjährigen Pokal Final 4 reichte es für den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen als Ausrichter nicht für den ganz großen Fang. Ebenso wie in der Liga erwies sich die SG Ohlsbach/Elgersweier als Stolperstein im Halbfinale, die Ortenauer konnten später auch den Pokal nach einer ordentlichen Finalleistung gegen die HBL Heitersheim in die Höhe stemmen. Komplettiert hatte das Teilnehmerfeld die SG Freiburg, die im 7-Meter-Werfen um Platz 3 gegen den TSV das Nachsehen hatte.

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Herren 1: Mit Handball-Feuerwerk (vorerst) gebührend von der Jahnhalle verabschiedet

Im letzten Saisonspiel zogen die Handballer des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen noch einmal alle Register und zeigten eine tolle Vorstellung samt 42:30 Kantersieg gegen den TuS Schutterwald 2. In einem sportlich zwar bedeutungslosen Spiel bestätigte die Alemannia ihre herausragende Rückrundenform und ließ dem Gegner aus der Ortenau keine Chance. So gelang dem Team ein gebührender Abschluss für eine klasse erste Saison in der Verbandsliga, die man letztlich auf Platz 3 abschloss. Zusätzlicher Wermutstropfen war, dass dies erst einmal das letzte Spiel in der Jahnhalle gewesen sein wird. Aufgrund von Renovierungsarbeiten wird die Halle erst wieder nach der Vorbereitung im September bespielbar sein. Viel wichtiger als die temporäre Verabschiedung der Halle fiel natürlich ins Gewicht, dass wie am Ende jeder Saison einige Spieler und im Fall der Herren 1 auch Trainer verabschiedet werden mussten. Während Chefcoach Leif Harting die Mannschaft an Max Wachter übergibt, zieht es die Youngster Georg Blank und Uchenna Obi des Studiums wegen aus Freiburg heraus. John Hötger und Philipp Böhringer reduzieren ihren Einsatz in der Halle und werden der ersten Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Trotz alledem überwog vor, während und nach dem Spiel eine großartige Stimmung in der Jahnhalle, und die Herren 1 hatten aufgrund ihres überzeugenden Auftrittes großen Anteil daran.

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